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| Bangkirai / Balau |
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| Handelsanamen: |
Balau
(Großbritannien, Frankreich)
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| Botanische
Bezeichnung: |
Shorea
laevitolia Endert.
Shorea glauca King.
Shorea maxwellina King.
Hopealeavitolia Parijs.
(Familie: Dipterocarpaceae)
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| Herkunftsnamen: |
Damar laut
(Indonesien): Bangkirai, Benuas, Mang, Tegelam (Borneo); Chan (Thailand);
Pootie (Celebes); Selangan batu merah (Malaya).
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| Vorkommen: |
In Südost-Asien,
besonders in Borneo, Malayah, Thailand und auf den Philippinen.
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| Charakter: |
Ein großer Baum
mit Höhen bis zu 40 m und mehr und Durchmesser bis über 100 cm. Der Schaft
ist sehr gerade und regelmäßig gewachsen, hat starke Wurzelanläufe und ist
bis etwa 20 m astfrei. Die Rinde ist hellbraun, innen hellrötlichbraun, etwa
6 mm stark, sich in spiralförmigen Streifen ablösend und von faseriger
Textur. Splint und Kernholz nicht stark unterschieden. Der Splint ist schmal
und graugelb, während das Kernholz bräunlichrot bis gelbbraun ist. Das Holz
gehört zur schweren Gruppe der Shorea-Arten. Balau ist schlicht, im
allgemeinen geradfaserig, jedoch kommt auch Drehwuchs vor. Die Trocknung
muss sehr langsam und sorgfältig durchgeführt werden, da das Holz starke
Tendenz zum Reißen und Werfen hat. Es schwindet stark, ist witterungsfest
und sehr dauerhaft. Die Textur ist fein und gleichmäßig. Das Holz ist hart,
fest und schwer. Es lässt sich aber trotzdem mit allen Werkzeugen gut und
leicht bearbeiten. Beim Hobeln neigt es zum Ausreißen. – Gewicht des
frischen Rundholzes ca. 1100 kg/cbm, spezifisches Gewicht bei 15%
Feuchtigkeitsgehalt 0,98.
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| Verwendung: |
Besonders als Bau-
und Konstruktionsholz mit starker Beanspruchung im Haus- Brücken-, Werft-,
Wasser- und Schiffsbau, im Wagen- und Bootsbau, zu Schwellen, Leitungsmaste,
in der Böttcherei, sowie wegen seiner hohen Abreibfestigkeit auch für
Fußböden in Fabriken und Werkshallen, sowie für Parkett und Treppen.
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| Handel |
Bei großer
Produktion in den Wuchsgebieten ist der Import in Europa sehr gering.
Lieferungen erfolgen ausschließlich als Schnittholz in Standart-Dimensionen.
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| Holzhärte
Brinell Härte |
Die so genannte
Brinell Härte gibt die durchschnittliche Druckfestigkeit (Härte) einer
Holzart an. Gemessen wird dabei in der Regel quer zur Holzfaser, da die
Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden
werden die Klötze "stehend" eingebaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung
ist höher als die quer zur Faserrichtung.
Für Bangkirai / Balau beträgt die durchschnittliche Brinell Härte 63 N/mm². |
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Handelsagentur Fründ - Leipzig
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