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| Bilinga |
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| Bilinga |
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| Handelsnamen: |
Bilinga (Frankreich,
Niederlande, Deutschland).
Opepe (Großbritannien).
Gula-Maza (Belgien).
Badi (Italien)
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| Botanische
Bezeichnung: |
Nauclea trillesii
Merrill.
Nauclea diderrichii (De Wild.) Merrill.
Nauclea badi Aubr.
Sarcocephalus trillesii Pierre ex A. Chev
Sarcocephalus diderrichii De Wild. & Th. Dur.
Sarcocephalus badi Aubr.
(Familie: Rubiaceae).
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| Herkunftsnamen: |
N’Gulu-maza,
Bonkangu (Belg.-Kongo); Sibo (Elfenbeinküste); Kusia, Kusiabo (Ghana); Opepi
(Nigeria); Akondoc, Aloma (Kamerun); Mokesse, Linzi (Franz.-Kongo); Kilu (Ubangi);
Kilingi (Uganda).
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| Vorkommen: |
Im immergrünen
Regenwald Westafrikas von Guinea bis zum Belgischen Kongo. Eine
ausgesprochene Lichtholzart.
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| Charakter: |
Ein bis zu 40 m
hoher Baum und Durchmessern bis zu 150 cm mit kleinen Wurzelanläufen. Schaft
vollkommen zylindrisch geformt, gerade und schlank gewachsen, bis zu 30 m
astfrei. Die Rinde ist tiefgrau, etwas rötlich, bis zu 13 mm stark, fest am
Splint haftend, sehr faserig, mit leichten Oberflächenrissen, in Schuppen
sich ablösend, im Anhieb gelb-braun bis ockerfarbig, einen klaren Gummisaft
ausscheidend. Splint und Kernholz stark unterschiedlich. Der Splint ist etwa
4 cm dick, hellgelb bis hellgrau mit rötlicher Tönung. Das Kernholz ist
auffallend gelb bis fleischfarben mit einem goldigen Schimmer, später
kupferfarben nachdunkelnd, teilweise durch schmale orangenrote Zonen
auffallend gestreift. Die Färbung vereinheitlicht am Licht allmählich.
Zuwachszonen durch dunkleres Spätholz ziemlich deutlich. Faserverlauf
unregelmäßig bis drehwüchsig. Das Holz neigt nach der Fällung zu Kernrissen.
Der Splint ist unbrauchbar. Das Holz ist mäßig hart und schwer, dauerhaft,
witterungsfest und mäßig schwindend. Bei der Trocknung zeigt es die Tendenz
zu Oberflächenrissen. Es hat eine Neigung zum Werfen und Reißen und ist
wenig spaltfest. – Es ist ziemlich schwer zu bearbeiten, stumpft aber die
Werkzeuge kaum ab. Nägel und Schrauben bedingen vorgebohrte Löcher. Sehr
widerstandsfähig gegen Insekten und Pilze, auch termitenfest. Holzspäne
färben Wasser hellgelb, Alkohol goldgelb. Messer- und schälbar. – Gewicht
des frischen Rundholzes 950 bis 1050 kg/cbm, im Mittel 975 kg/cbm, des
lufttrockenen Schnittholzes 750 bis 950 kg/cbm, im Mittel 875 kg/cbm,
spezifisches Gewicht bei 15 % Feuchtigkeitsgehalt 0,70.
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| Verwendung: |
Als Bau- und
Konstruktionsholz für alle Innen- und Außenzwecke, im Waggonbau, zu Parkett,
Schiffsausrüstung, Eisenbahnschwellen, Karosseriebau, Möbel,
Kunsttischlerei, Drechslerzwecke und zu Furnieren.
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| Handel |
Lieferungen erfolgen
als Rundholz und Schnittholz in Standarddimensionen. Die Importe sind noch
gering. Die Qualität und die Verwendungsmöglichkeiten dieses Holzes lassen
aber eine erhöhte Einfuhr befürworten und in Zukunft auch erwarten.
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| Holzhärte
Brinell Härte |
Die so genannte
Brinell Härte gibt die durchschnittliche Druckfestigkeit (Härte) einer
Holzart an. Gemessen wird dabei in der Regel quer zur Holzfaser, da die
Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden
werden die Klötze "stehend" eingebaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung
ist höher als die quer zur Faserrichtung.
Für Sapeli / Mahagoni beträgt die durchschnittliche Brinell Härte 36 N/mm². |
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