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| Kiefer |
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| Kiefer |
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| Handelsanamen: |
Föhre, Kiefer
(Deutschland)
Scots pine, Redwood (Großbritannien)
Pin sylvestre (Frankreich)
Pin
silvestre (Italien)
Forle, Forche (Österreich)
Mänty, Petäjä (Finnland)
Grenen (Niederlande)
Sosna
pospolita (Polen)
Tall, Furu (Schweden)
Dale, Thäle (Schweiz)
Pino royo
(Spanien)
Yabani cam
fistik ag (Türkei)
Sanawbar iqusya (Arabien)
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| Botanische
Bezeichnung: |
Pinus
sylvestris L.
Pinus rigensis Desf.
Pinus
rubra Mill.
Pinus silvestris rigensis hort.
(Familie: Pinaceae)
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| Herkunftsnamen: |
Föhre, Kiefer
(Deutschland); Scots pine Redwood (Großbritannien); Pin sylvestre
(Frankreich); Pino silvestre (Italien); Forle, Forche (Österreich); Mänty,
Petäjä (Finnland); Grenen (Niederlande); Sosna pospolita (Polen); Tall, Furu
(Schweden); Dale, Thäle (Schweiz); Pinno royo (Spanien); Yabani cam fistik
ag (Türkei); Sanawbar iqusya (Arabien).
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| Vorkommen: |
Weit verbreitet über
ganz Europa von Spanien bis zur Arktis, besonders in Nord- und Ost-Europa
bis nach Sibirien und Asien.
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| Charakter: |
Infolge der
weitläufigen geographischen Verbreitung der Kiefer sind die Wuchsbedingungen
und die Struktur sehr unterschiedlich. Dies wirkt sich vor allem auf Textur,
Dichte, Astbildung etc. aus. – Die Kiefer ist sehr raschwüchsig. Sie
erreicht gewöhnlich Höhen bis etwa 30 m, bei besonders günstigen Standorten
auch bis über 40 m, und Durchmesser bis und über 100 cm. Die Wuchsformen
sind je nach Standort sehr unterschiedlich, wobei man im allgemeinen davon
ausgehen kann, dass der Schaft bis zur Hälfte, evtl. auch bis zu 2/3 astfrei
ist. Die Rinde ist braunrot, glatt, dünnschuppig und abblätternd. Mit
zunehmendem Alter bildet sich eine tiefrissige Borke. Splint und Kernholz
sind stets scharf getrennt. Der Splint ist unterschiedlich breit und weiß
bis gelblich, während das Kernholz im frischen Zustande gelblich bis
rötlich-braun ist, aber an der Luft schnell nachdunkelnd. Die dunkleren,
rotbraunen Jahresringe sind durch das Spätholz scharf markiert. Die
Harzkanäle sind deutlich sichtbar und größer als bei Fichte und Lärche. Im
frischen Einschnitt hat Kiefer einen aromatischen Geruch, aber keinen
besonderen Geschmack. Die Struktur ist gewöhnlich geradfaserig, die Textur
ziemlich grob und oft unregelmäßig. Die Trocknung vollzieht sich sehr
schnell und gut, wobei mit einer leichten Tendenz zum Reißen und Werfen
gerechnet werden muß. Außerdem wird Kiefer sehr leicht vom Bläuepilz
befallen, weshalb ein rechtzeitiger Einschnitt und eine sorgfältige
Stapelung unter Schuppen zu beachten ist. Das Splintholz lässt sich gut
imprägnieren, während das Kernholz weitgehend resistent ist. Kiefer
schwindet mäßig und ist bedingt witterungsfest. Das Holz ist weich, leicht,
schwach elastisch und leicht spaltbar. Die Bearbeitung ist mit allen
Werkzeugen leicht durchzuführen. Die Oberflächenbehandlung kann durch
Ästigkeit und Harzgehalt etwas schwierig sein, wobei auch im allgemeinen
Leim, Farbe, Firnis und Lack gut angenommen werden. Auch messer- und
schälbar. – Gewicht des frischen Rundholzes ca. 800 kg/cbm, des
lufttrockenen Schnittholzes ca. 600 kg/cbm, spezifisches Gewicht 0,52 bei 15
% Feuchtigkeitsgehalt.
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| Verwendung: |
Zunächst für alle
Bau- und Konstruktionszwecke innen und außen, als Bauholz, zu Fenster,
Türen, Parkett, Fußboden, zu Eisenbahnschwellen, Maste, als Faser- und
Grubenholz, aber auch in der Kunsttischlerei, dem Möbelbau, der Sperrholz-
und Furnierindustrie, sowie für alle sonstigen Nadelholz-Zwecke.
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| Handel |
Es besteht ein
ständiger Bedarf in Rund- und Schnittholz, sowohl aus einheimischen
Produktionen, wie auch Import in bedeutenden Mengen, vor allem aus den nord-
und osteuropäischen Gebieten.
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| Holzhärte
Brinell Härte |
Die so genannte
Brinell Härte gibt die durchschnittliche Druckfestigkeit (Härte) einer
Holzart an. Gemessen wird dabei in der Regel quer zur Holzfaser, da die
Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden
werden die Klötze "stehend" eingebaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung
ist höher als die quer zur Faserrichtung.
Für Afrormosia beträgt die durchschnittliche Brinell Härte 37 N/mm². |
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Handelsagentur Fründ - Leipzig
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