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Kork - Der Korkboden

 


 

Korkparkett - Von der Ernte zum Korkboden


Die besten Stücke der Korkrinde werden zur Herstellung von Flaschenkorken verwendet. Korkrinde mit geringerer Qualität dient zur Herstellung von Korkparkett oder Dämmmaterial.

 

Die Korkrinde wird geschrotet bzw. fein gemahlen. Auch das Messern der Korkrinde (Herstellung von Korkfurnieren) ist ein weiterer Schritt in der Korkverarbeitung. Nach dem Schroten/Mahlen der Korkrinde werden aus dem gewonnenen Granulat unter Zusatz von  Polyuretan oder Naturharzklebern große Blöcke gepresst. Aus den hochverpressten Korkblöcken werden dann Rohplatten geschnitten, welche zur „Entspannung“ mehrere Wochen gelagert werden müssen. Nach der Lagerungsphase werden die grob geschnittenen Korkplatten auf die gängigen Plattenmaße gesägt und die Oberflächen entsprechend geschliffen.

 

Korkparkett – umgangssprachlich auch Klebekork genannt – wird als einschichtig homogener oder furnierter, 2-schichtiger Bodenbelag hergestellt. Das homogene, 1-schichtige Korkparkett kann nach der Verlegung nochmals geschliffen und dann oberflächenbehandelt werden. Bei furniertem Korkparkett ist das schleifen nach der Verlegung nicht möglich. Furniertes Korkparkett wird in den meisten Fällen werkseitig vorlackiert oder vorgeölt (Hartwachsöl). Auch die Rückseite von furniertem Korkparkett ist werkseitig behandelt. So ist dort der Kork-Kontaktklebstoff schon aufgetragen.

 

Beim verpressen der Korkblöcke werden unterschiedliche Kork Garnulatgrößen gemischt. Dadurch erhält man später Korkparkett mit unterschiedliche Optiken. Beim furnierten Korkparkett wird auf einer hochverdichteten Korkplatte in Handarbeit das aus der Korkrinde gemesserte Korkfurnier aufgeklebt. Dieses Furnier weist nach der Verarbeitung eine Stärke von ca. 0,3 bis 0,6mm auf. Dadurch werden sehr interessante Dekore beim Korkparkett möglich.

 

Korkfertigparkett

 

Die Herstellung von Korkfertigparkett ist ähnlich der Herstellung von Korkparkett/Klebekork. Die oben beschriebenen Korkplatten werden als Decklage auf eine Trägerplatte aufgeklebt. Diese Trägerplatte besteht in den meisten Fällen aus einer HDF-Platte (HDF = Mitteldichte Holzfaserplatte). In diese Platte wird ein Klicksystem eingefräst (z.B. das Unilin Klick-System), welches die leimlose, schwimmende Verlegung ermöglicht. Damit die so hergestellte Kork-HDF-Platte ihre Formstabilität bewahrt, wird auf der Rückseite ein Korkgegenzug aufgebracht. Dieser ist ca. 1,2mm dick und besteht wie die Decklage aus hochverpresstem Kork.

 

Korkparkett/Klebekork als auch Korkfertigparkett sind in ihrer Naturfärbung als auch in vielen Farben erhältlich. Dabei werden die Deckfurniere der Korkplatten eingefärbt, bevor sie auf die hochverpressten Korkplatten aufgeklebt werden. Das Lackieren oder Ölen von eingefärbten Korkböden stellt kein Problem dar.

 

Weitere Produkte aus Kork

 

Aus Kork werden nicht nur Flaschenkorken und Korkparkett produziert. Sitzmöbel, Lampenschirme, Innenraum-Ausstattungen von Autos, Gefäße, Waschbecken, modische Bekleidung u.v.m. wird aus dem Naturwerkstoff Kork hergestellt. Unsere Bildergalerie zeugt von der Vielfältigkeit und den Möglichkeiten Kork zu verarbeiten.

(Bild Quellennachweis: www.schöner-leben-mit-kork.de, APCOR, Wicanders, Susdesign, XL Boom, Bjoern Hokamp, Daniel Michalik)

 


 

 

01_Korkwald_Bild-Quelle-APCOR 02_Korkernte_Bild-Quelle-APCOR
03_Kork-Lagerung_Bild-Quelle-APCOR 04_Kork-Verlegung_Bild-Quelle-APCOR
05_Kork-Verlegung_Bild-Quelle-APCOR 06_Kork-im-Bad_Bild-Quelle-APCOR
07_Kork-im-Kinderzimmer_Bild-Quelle-APCOR 08_Kork-im-Kindergarten_Bild-Quelle-Wicanders
09_Kork-im-Buero_Bild-Quelle-APCOR 1_Wandkork_Bild-Quelle-APCOR
2_Waschbecken-aus-Kork_Bild-Quelle-Apcor 3_Sessel-aus-Kork_Bild-Quelle-Susdesign
4_Grosse-Schale-aus-Kork_Bild-Quelle-Daniel-Michalik 5_Kork-Guertel-und-Kappe_Bild-Quelle-Bjoern-Hokamp

 


 

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Seite aktualisiert am: 04.01.2012 um 16:00.